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Angelika Littwin-Pieper

Littwin-Piepers lebensgroße Figuren aus Ton  verblüffen, amüsieren und verunsichern zugleich. Sie symbolisieren den Blick hinter das Dasein und den Blick in den Spiegel des Selbst. Sie sind karikativ, zynisch und satirisch und geben Zeugnis vom Zustand der Gesellschaft. Sie sind kritisch und amüsant zugleich, Fin-de-siecle-Kunst auf höchstem Niveau.
Dem absurden Sammelsurium der scheinbar ganz normalen Extremen, die ständig zwischen dem Kitsch und dem Klischee des Kitsches oszillieren, setzt Littwin-Pieper als Kontrapunkt ausdrucksstarke Plastiken und Installationen aus Schwemmhölzer entgegen. Köpfe und Gesichter aus Ton verschmelzen mit dem Holz zu eindringlichen und tiefgründigen Plastiken von großer innerer Kraft und künstlerischer Reinheit.Gesichter voller Schmerz und voller Leiden, aber auch voller Wissen und kontemplativer Ruhe charakterisieren diese Skulpturen, die von einem archaisch klassischen Ausdruck geprägt sind.(Süddeutsche Zeitung (11.4.2002))

Lothar-Günther Buchheim über Angelika Littwin-Pieper: Sie ist ein femininer George Grosz.

 
littwin

Einzelausstellungen Auswahl:

  • Museumsuferfest  Frankfurt 1991
  • Lothar-Günther Buchheim Feldafing 1992
  • Schloß Ritzebüttel Cuxhaven 1997
  • Galerie Bakelitibambi  Helsinki 1997
  • Galerie Kunsttraum München 1998
  • Schloß Seefeld Seefeld 2001
  • Galerie etcetera München 2002