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Egon Stöckle

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Stein und Bronze sind die typischen Materialien, mit denen der Bildhauer Egon Stöckle seine Köpfe, Körper und Tiergestalten unter dem Aspekt der Ergänzung auch des eigenen Schattens kreiert. Das eine Material, nämlich der Stein, wird mit dem anderen Material, der Bronze ergänzt. Es sind Schwebezustände, die dem Betrachter vorgeführt werden: kein konkretes Abbild mehr, aber auch noch keine vollständige, vom Wesen der Dinge abgehobene Abstraktion. "Ich bin der Natur verpflichtet", sagt Egon Stöckle. Und Natur ist immer rätselhaft, immer vieldeutig, immer überraschend.

1936 in Kaufbeuren geboren. Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München nach mehreren Semestern Theologie und Philosophie, Meisterschüler von Professor Heinrich  Kirchner. Seine zahlreichen bildhauerischen Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum, in Privatbesitz und Sakralbauten. Seit 1965 stellt sich Egon Stöckle in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen der Öffentlichkeit  vor.