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Ingbert Brunks Marmorskulpturen sind ganz geprägt von seiner Wahlheimat Naxos. Das edle Gestein hat seit der Antike nichts von seiner Faszination verloren. So war es anfänglich auch vor allem der weisse Marmor, der weiss, kristallin, mit hoher Lichtdurchlässigkeit den Künstler in seinen Bann zog. Nach und nach entdeckt Ingbert Brunk die Vielfalt des naxischen Marmors, sein breites Spektrum von Erscheinungsformen: von lichtgrau über schiefergrau bis Schwarz, zarte Pfirsich- und Lachstöne, ein lichtes Goldgelb, das über ein warmes Honiggelb bis zu bräunlichen Tönen reicht. In kristalliner Homogenität, von Änderungen und Bändern durchzogen oder von glimmerartigen Flecken dominiert, inspiriert diese Vielfalt den Künstler zu sehr unterschiedlichen Werkgruppen.
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Bei der Gestaltung seiner Skulpturen geht der Bildhauer von Grundformen wie Würfel, Pyramide und Kugel aus, wobei er beides – Kantigkeit und runde Weichheit - aufgreift und zu einer ganz eigenen Formensprache verbindet. Die Marmorplatten, die im Raum zu schweben scheinen, erinnern an alabasterne Scheiben aus der Antike. Diese „Marmorbilder bestechen durch ihre Leichtigkeit, sind angesiedelt zwischen Härte und Zartheit, Ruhe und Bewegung, Schwere und Entmaterialisierung.
Vita
- Geboren 1960 in Dannenberg
- Studium in Berlin an der Hochschule der Künste, Meisterschüler bei Prof. J.H. Lonas
- Seit 1984 Atelier auf Naxos
- Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in (Auswahl): Athen, Naxos, Cham, Mönchengladbach, Berlin, Strassbourg, San Francisco
- Teilnahme an folgenden Bildhauersymposien:
- Poggio Moiano/ Italien, Bad Neuenahr, Ahrweiler, Bad Kreuznach und Pirmasens.
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